Die Zeit bis zur Gründung der Feuerwehr Behamberg
Den ersten Hinweis für das Vorhandensein einer Feuerwehr gibt das im Jahr 1980 abgetragene Zeughaus am Wachtberg, das die Jahreszahl 1903 trug. Es besteht kein Zweifel, daß dieses Feuerwehrdepot (neben Großharrer) zur Unterbringung einer Feuerwehrspritze mit Gemeindemitteln für die Gemeinde Behamberg 1903 errichtet worden war.
Es ist weiters anzunehmen, daß es auch schon bestimmte geeignete Personen gab, die sich unter Führung des damaligen Bürgermeisters Detter als "Löschtrupp" betätigten.
Entscheidend für die Gründung der Feuerwehr im Ort Behamberg war der Brand des damaligen Hofes "Oberpreuschenberger" am 8. Juli 1922.
Da die Spritze der "Raminger Feuerwehr", von zwei Paar Ochsen gezogen, nur eine Stunde bis zum Brandplatz benötigte, die Spritze vom Großharrer jedoch erst nach etwa zwei Stunden ebendort erschien, wurde nach dem Brande ein lang besprochenes Vorhaben in Behamberg in die Tat umgesetzt.
Über Anregung von Alois Hiebl (Angerer) und unter Mitwirkung von Michael Ecker (Mair in Steinbach), Michael Wührleitner (Oberpostler), Josef Riener (Oberbadhofer), Rudolf Putz (Boar) und Johann Hochwallner (Wirt in Behamberg) kam es zur Gründung der Freiwilligen Ortsteuerwehr Behamberg, die am 25. September 1922 von der Bezirkshauptmannschaft Amstetten bestätigt wurde.
Es wurde eine Handspritze angeschafft, die beim Wirt Johann Hochwallner im Keller Unterkunft fand.
Am 29. Juli 1923 feierte die ganze Gemeinde Behamberg das Gründungsfest der "Freiwilligen Ortsfeuerwehr Behamberg" mit einer Feldmesse und die Weihe der neuen Spritze!


